Kulturpflanze im Fokus der Strategie
Bayer CropScience hat die spezifischen Anforderungen der großen Ackerbaukulturen in das Zentrum seiner globalen Innovationsstrategie gerückt. Im Rahmen der „Crop Strategies“ richtet Bayer CropScience seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gezielt auf eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion aus. „Als Innovationsführer bieten wir dem Landwirt ein Komplettangebot aus modernem Pflanzenschutz, hochwertigem Saatgut, neuen Lösungen aus der Pflanzenzüchtung, technischem Know-how und Serviceleistungen“, erklärt Lykele van der Broek, als Mitglied des Vorstands bei Bayer CropScience u. a. verantwortlich für Nachhaltigkeit.
Nachhaltige Landwirtschaft verknüpft ökonomische, ökologische und soziale Aspekte, um hochwertige und sichere Agrarprodukte herzustellen. Die Umweltauswirkungen des Anbaus werden minimiert, die biologische Vielfalt soll möglichst erhalten bleiben. Und durch einfachere Anbaumethoden und höhere Erträge wird die soziale und wirtschaftliche Situation der Menschen in den Anbauregionen verbessert. „In unserem Verständnis stellt die nachhaltige Landwirtschaft eine effiziente und wettbewerbsfähige, langfristig sogar alternativlose Methode zur Sicherung der Welternährung dar“, betont Lykele van der Broek.
Als global operierendes Unternehmen in 120 Ländern begegnen wir einer Vielzahl von geografischen, sozioökonomischen, historischen, kulturellen und Umweltkriterien. Unsere Kunden sind sowohl Kleinbauern als auch landwirtschaftliche Großunternehmen. Dementsprechend stark variieren ihre Wünsche und Anforderungen an unsere Produkte und Dienstleistungen. Unser Beitrag zur Ernährungssicherung wird am besten am Beispiel unserer Projekte und Aktivitäten mit Kleinbauern in Schwellenländern deutlich. „Landwirtschaftliches Know-how und Beratung, fehlende Agrarinfrastruktur, Transport- und Kommunikationsmittel sowie Zugang zu Märkten und Finanzdienstleistungen sind die Schlüsselelemente, die häufig bei Kleinbauern fehlen”, erläutert Dr. Rüdiger Schaub, Leiter der Abteilung „Sustainable Development“ bei Bayer CropScience. Auf die speziellen Bedürfnisse von Kleinbauern gehen wir durch intensive Zusammenarbeit und das Angebot eines umfangreichen Dienstleistungspakets ein, das Schulungsmaßnahmen, Vermittlung von Know-how bis hin zu Wissen über Mitarbeiterführung und Marktentwicklung, einschließt.
Für die Umsetzung nachhaltiger Landwirtschaft gibt es kein Rezept, das sich auf alle Regionen der Welt gleichermaßen übertragen lässt. Bayer hat daher einen Baukasten von Maßnahmen entwickelt, dessen Elemente auf die unterschiedlichen Länderschwerpunkte angewandt werden können. Im Jahr 2010 sind daraus die ersten „Sustainable Development Roadmaps“ entstanden. In Deutschland konzentriert sich der Aktionsplan u. a. auf den Erhalt der Biodiversität. In Australien steht im Mittelpunkt der Aktivitäten die Entwicklung von Pflanzen, die gegen die vom Klimawandel verursachten Stresseinflüsse resistent sind. Und in Indien zielen die Maßnahmen u. a. auf den sparsamen Umgang mit Wasser in der Landwirtschaft.