Unsere Aktie
Die Bayer-Aktie gewann im Jahresverlauf – unter Einbeziehung der im Mai 2010 gezahlten Dividende von 1,40 € – knapp 2 %. Am Jahresende schloss die Bayer-Aktie mit 55,30 € nach einem kurz zuvor erreichten Jahreshoch von 58,62 €. Damit lag die Rendite der Bayer-Aktie im vierten Jahr in Folge über der des euro stoxx 50 (Performance Index). Die Umsätze unserer Aktie verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 16 % auf durchschnittlich 3,6 Millionen Aktien pro Tag. Ein langfristig orientierter Anleger, der vor fünf Jahren 10.000 € in Bayer-Aktien investierte und die Dividenden wieder reinvestierte, verfügte somit am 31. Dezember 2010 über ein Vermögen von 17.965 €. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 12,4 %.
* Den Teilkonzernen nicht direkt zugeordnet, im Wesentlichen Umsatzerlöse der Servicegesellschaften
Das Eigenkapital des Bayer-Konzerns betrug zum 31. Dezember 2010 18.896 MIO €, das bis auf 63 MIO € den Gesellschaftern der Bayer AG zuzurechnen ist. Unsere Aktionärsstruktur ist weiterhin sehr international: Laut einer Erhebung über den Aktienbesitz institutioneller Anleger von November 2010 entfallen etwa 27,0 % auf Anleger aus Deutschland, 24,8 % des identifizierten Kapitals auf Anleger mit Stammsitz in den USA und Kanada. Auf UK und Irland entfallen 14,1 % und 8,6 % der Anleger kommen aus Frankreich, Spanien, Italien und Portugal. 4,0 % stammen aus Benelux. Aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden kommen 3,7 % der Anleger und aus Österreich, Schweiz und Liechtenstein 3,5 %. Aus den übrigen Ländern stammen 6,0 % der Anleger. 8,3 % des Aktienkapitals sind dabei nicht erfasst.
Der intensive Dialog mit dem Kapitalmarkt hat traditionell einen hohen Stellenwert für unser Unternehmen. In 2010 waren wir mit unserem Investor-Relations-Team – meist in Begleitung des Vorstandsvorsitzenden oder des Finanzvorstandes – in 26 Finanzzentren unterwegs und führten mehr als 400 Einzelgespräche. Neben den regelmäßigen Quartals-, Halbjahres- und Jahresberichterstattungen informierten wir unsere Anteilseigner beispielsweise auch über die Entwicklungsfortschritte zu Rivaroxaban in Form von IR-Telefonkonferenzen.